Neu – Parametriersoftware compasX 30.1 – neue Leistungsfeatures

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Mit der neuen Version der Parametriersoftware compasX 30.1 stehen für die TELENOT-Übertragungseinrichtungen comXline 1104/1516/2516 und 3516 und die Einbruchmelderzentralen compact easy, complex 200H und 400H neue Features bereit.

In Verbindung mit der Firmware 26.xx bei den Übertragungseinrichtungen ist so beispielsweise die Hintergrund- und Schriftfarbe einstellbar. Diese Funktion gewährleistet eine besser lesbare compasX-Darstellung Bei den Einbruchmelderzentralen der complex-Familie sind in Verbindung mit der Firmware 35.xx in der neuen Version alle Komponenten zur Auswahl sichtbar. Sie können schnell erkennen, welche Komponenten grundsätzlich anschließbar sind und ab welcher Firmware-Version sie zur Verfügung stehen. Alles Maßnahmen, um die Parametrierung der TELENOT-Zentralen zu vereinfachen und so Zeit bei der Inbetriebnahme einzusparen.

Alle Highlights im Überblick:

Einbruchmeldetechnik complex-Familie

  • Komponenten hinzufügen / entfernen: Alle Komponenten zur Auswahl sichtbar:
    Ab dieser compasX-Version werden grundsätzlich alle Komponenten zur Auswahl dargestellt. Bisher wurden Komponenten, die mit der aktuell eingestellten Firmware-Version nicht parametrierbar sind, nicht dargestellt. Ab dieser Version werden auch die nicht parametrierbaren Komponenten dargestellt. Allerdings sind diese Komponenten mit der eingestellten Firmware-Version nicht kompatibel und enthalten deshalb den Hinweis, ab welcher Firmware-Version der EMZ diese parametrierbar sind (z. B. TM2 ab 34.xx).

    Vorteil: Sie können schnell erkennen, welche Komponenten grundsätzlich anschließbar sind und ab welcher Firmware-Version sie zur Verfügung stehen.
     
  • Leser (comlock / cryplock) vom Türmodul comlock 410: Neue Reaktion "MB abschalten + Summer aus + Reset ohne Melder":
    Ab dieser compasX-Version kann für den Leser am Türmodul comlock 410 in der Betriebsart Tagalarm die Reaktion "MB abschalten + Summer aus + Reset ohne Melder" parametriert werden.

    Funktion: Der Meldebereich wird gesperrt (Tagalarm-Überwachung deaktiviert), Ausgänge mit der Funktion „Meldebereich (Alarmsummer)“ und „Meldebereich (Alarmanzeige)“ werden abgeschaltet und der Tagalarm zurückgesetzt (z. B. Bewegungsmelder werden nicht zurückgesetzt).

    Vorteil: Mit dem Rücksetzen des Tagalarms (Reset ohne Melder) wird bei den BUS-1-Bewegungsmeldern kein Gehtest eingeschaltet.
     
  • Komponenten hinzufügen / entfernen:
    Bisher wurde die Schaltfläche "Entfernen", abhängig von der im Auswahlfenster eingestellten Komponente, nicht immer freigegeben. Ab dieser compasX-Version wird die Schaltfläche "Entfernen" immer freigegeben, sobald eine Komponente im Tree markiert ist.

Übertragungstechnik comXline-Familie:

  • Schnittstellen / COM-Ports: COM 1 kann auf ESPA-Protokoll 4.4.4 parametriert werden:
    Ab der Firmware-Version 26.xx der ÜE kann das ESPA-Protokoll 4.4.4 an der seriellen Schnittstelle COM 1 parametriert werden. Dazu können die Parameter (Baudrate, Datenbits, Parität, Stoppbits) der COM-1-Schnittstelle an die serielle Schnittstelle der Gefahrenmeldeanlage (z. B. EMA, BMA), die das Protokoll ausgibt, angepasst werden. Mit dem ESPA-Protokoll 4.4.4 können kundenspezifische Texte (z. B. Brandmelder Gebäude X, Raum YYY) von comXline-Übertragungseinrichtungen über das VdS-Protokoll (VdS 2465 / VdS SecurIP) zur Empfangsstelle übertragen werden.

    Vorteil: Mit dem ESPA-Protokoll 4.4.4 können im Alarmfall detaillierte Informationen im Klartext (z. B. Standort eines Brandmelders) von EMA / BMA, die nicht über die telenotspezifische, serielle S1-Schnittstelle verfügen, an eine Empfangsstelle übertragen werden.
     
  • Ereignisspeicher: Servicefreigabe durch den Betreiber wird im Ereignisspeicher der ÜE eingetragen:
    Ab der Firmware-Version 26.xx der ÜE wird die Servicefreigabe der EMZ (Freigabe und Sperren) in den Ereignisspeicher der Übertragungseinrichtung eingetragen.

    Vorteil: Da der Fernservice nur nach Servicefreigabe durch den Betreiber möglich ist, kann im Ereignisspeicher der Übertragungseinrichtung nachgeschaut werden, ob diese vom Betreiber am Bedienteil der EMZ erteilt wurde.
     
  • Anschlussdaten / Ethernet: DNS-Caching parametrierbar:
    Ab der Firmware-Version 26.xx der ÜE kann das DNS-Caching abgeschaltet werden. In diesem Fall wird die Zuordnung der IP-Adresse zum Hostnamen nicht im DNS-Cache gespeichert.

    Vorteil: Durch die Abschaltung des DNS-Cachings wird bei jedem Verbindungsaufbau über IP eine Abfrage beim DNS-Server durchgeführt. Dadurch ist der Betrieb für bestimmte Anwendungen bzw. Infrastrukturen (z. B. Lastverteilung per DNS) möglich.
     
  • Teilnehmer VdS SecurIP: Separater InitKey für Teilnehmer mit gleicher Identnummer möglich:
    Ab der Firmware-Version 26.xx der ÜE kann für Teilnehmer mit gleicher Identnummer jeweils ein separater InitKey parametriert werden. Bisher wurde grundsätzlich für alle VdS-SecurIP-Teilnehmer mit derselben Identnummer immer derselbe InitKey verwendet. Ab dieser Version kann der InitKey über „Zustand: Neu‘‘ geändert werden.

    Vorteil: Trotz gleicher Identnummer können unterschiedliche InitKeys verwendet werden.
     
  • Fernservice über Mobilfunk: Verhalten bei schlechtem Mobilfunk wurde verbessert:
    In der Vergangenheit gab es bei schlechtem Mobilfunknetz immer wieder Verbindungsabbrüche. Ab dieser compasX-Version ist eine stabile Übertragung (Fernservice) auch bei schlechtem Mobilfunknetz gewährleistet.
     
  • Online-Modus: In der Ereignisliste mehrere Zeilen markieren und kopieren:
    Bisher konnten mehrere Zeilen markiert werden, aber das Kopieren in die Zwischenablage mit Auswahl der Trennzeichen hat noch nicht funktioniert.

Die aktuelle Parametriersoftware compasX 30.1 und die jeweilige aktuelle Firmware können Sie sich bequem auf unserer Website im Login-Bereich downloaden. Klicken Sie im Login-Bereich in der linken Menüleiste auf „Downloads“ und wählen Sie dann den obersten Punkt „Software/ Lernvideos/ Firmware“ aus.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

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